TATRA / HWH T4D-M1
 

Der T4D-M2 - die Sparvariante vom T4D-M1
 

          2058 ab der Dachauer Straße
Die zweite Modernisierungsvariante wurde vom technischen her reichlich abgespeckt. Es wurden in HWH insgesamt 61 Wagen modernisiert. Sie erhielten die Wagennummern 2030 bis 2090.

         2092 am Hauptbahnhof
Bis 2003 gab es noch eine dritte Modernisierungsvariante, die jedoch an die 2. angeglichen wurde. Von diesem Typen gibt es 9 Fahrzeuge.

Das großangelegte, 1991 begonnene, Modernisierungsprogramm der LVB umfasste auch 167 T4D und 45 B4D die zu T4D-M bzw. B4D-M umgebaut werden sollten. Die Wagen der Baujahre 1982 bis 1986 wurden bei den Triebwagen zuerst grob in zwei Gruppen unterteilt. Die Fahrzeuge wurden zuerst im Wagenbaulichen, dann im technischen Teil modernisiert.  Die T4D-M2 waren dabei als geführte Triebwagen bestimmt. Bis vor wenigen Jahren mussten Großzüge immer aus einem T4D-M1, einem T4D-M2 und einem B4D-M bestehen, da der Umformer der T4D-M nicht zum Versorgen des Beiwagens gereicht hätte.

Das Wagenkasten-Stahlgerippe wurde konserviert, der Trittkasten wurde erneuert, eine Schalldämmung-und Isolation kam zum Einbau. Außerdem wurden neue Decken-und Seitenverkleidungen, sowie GFK-Sitze und neue Informationsanlagen eingebaut. Ein IBIS-Bake zum Betrieb eines RBL-Systems, eine elektropneumatische Besandungsanlage und ein neues Fahrerpult mit Multifunktionsanzeigen kamen zum Einbau.

Eine von ABB entwickelte Gleichstromstellersteuerung mit IGBT-Transistoren als Leistungsschalter anstelle des PCC-Beschleunigers wurden eingebaut. Dies ermöglicht die Rückspeisung von Bremsenergie ans Netz sowie ruckfreies Fahren und Einsparen von Wartungsaufwand.