TATRA / HWH T4D-M1
 

Der T4D-M1 - ein High-Tech T4D
 

     2146 als "14" am Wilhelm-Liebknecht-Platz
Die erste Modernisierungsreihe der T4D viel von der Ausstattung her recht üppig aus. Es wurden in der Hauptwerkstatt Heiterblick insgesamt 97 T4D zu T4D-M1 umgebaut. 

Das großangelegte, 1991 begonnene, Modernisierungsprogramm der LVB umfasste auch 167 T4D und 45 B4D die zu T4D-M bzw. B4D-M umgebaut werden sollten. Die Wagen der Baujahre 1982 bis 1986 wurden bei den Triebwagen zuerst grob in zwei Gruppen unterteilt. Die Fahrzeuge wurden zuerst im Wagenbaulichen, dann im technischen Teil modernisiert. Die T4D-M1 erhielten dabei die beste technische Modernisierung.

Im wagenbaulichen gab es viele wichtige Veränderungen. Der gestrahlte Wagenkasten wurde konserviert, der Drehgestellrahmen wurde nach Bauart LHB mit Megi-Primärfehderung neukonstruiert und BO 54 Räder eingebaut. Außerdem kamen neue Trittkästen und eine Schalldämmung-und Isolation um Einbau.
Neue Decken-und Seitenverkleidungen, neuer Fußboden und GFK-Sitze mit Textilauflagen kamen auch zum Einbau sowie eine neue Beleuchtungs-und Heinzungsanlage.
Eine Fahrgastinformationsanlage mit neuen Außenanzeigen und Haltestellen Anzeigen-und Ansagen sowie ein IBIS-Bake zum Betrieb eines RBL-Systems kamen außerdem noch zum Einbau.
In der Fahrerkabiene wurde ein neuer Fahrersitz und ein neues Fahrpult mit Multifunktionsanzeigen und eine Klimaanlage eingabaut. Außerdem kam noch eine Schpurkranzschmieranlage sowie elektropneumatische Besandungsanlagen zum Einbau.

Die rotierenden Motorgeneratoren wurden gegen statische Umformer ersetzt und eine von ABB entwickelte Gleichstromstellersteuerung mit IGBT-Transistoren als Leistungsschalter anstelle des PCC-Beschleunigers wurden eingebaut. Dies ermöglicht die Rückspeisung von Bremsenergie ans Netz sowie ruckfreies Fahren und Einsparen von Wartungsaufwand.